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Und wieder zog es uns nach Rovinj...

Es war nicht ganz einfach ein Wochenende zu finden an dem ich die Freiwassertauchgänge absolvieren konnte. Nach 4 Abenden in der Tauchschule in Wien musste ich noch 4x im Meer einige Übungen über mich ergehen lassen, bevor man mich "Taucher" nennen durfte.

Untergebracht waren wir im Hotel Valdaliso inmitten einer Campinganlage mit angeschlossener Tauchbasis. Die Formalitäten waren recht schnell erledigt und so ging es am Samstag ins Wasser. Am ersten Tag gleich mal die ersten drei Tauchgänge. Die fanden alle nur in der Bucht statt und waren auf bis zu 6 Metern Tiefe. Aber so habe ich die "Lagune" kennengelernt.

Spannend wurde es am zweiten Tag. Der erste Tauchgang in größere Tiefe und da hat mich die Leidenschaft gepackt. Der Blick zu all diesen aufsteigenden Luftblasen und diese Weite waren überwältigend...

FOTOS

Wieder an Bord wurde mir zwar etwas schlecht, aber alles kein Grund um nicht am Nachmittag gleich nochmal ins Wasser zu gehen. Ab zu meiner ersten "Wrack".

Kroatien scheint mir als Anfänger zum Tauchen ja durchaus geeignet, aber Seemacht werden diese Kroaten wohl keine mit diesen Kapitänen:

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Der eine war so gut in seinem Job, dass er bei 20 cm Wellen nicht mehr wagte anzulegen und die gesamten Gäste vor dem Steg ins Wasser springen ließ. Wahnsinn wenn man bedenkt, dass diese Wellen ja in der Regel sogar mal seine eigenen Bugwellen waren.

Der letzte Tag hatte es dann in Sich. Wir wollten zu einer Insel und sind rausgefahren:

Der Tauchgang war echt super, aber zurück in der Bucht mussten wir wieder aussteigen. Dass der Skipper seinen Job wirklich nicht kann, hat er uns bewiesen, als er alle ausstiegen ließ und doch wieder angefahren ist als die ersten bereits im Wasser waren. Mich hat er dabei umgefahren und dass meine Beine bei drehenden Schrauben unter seinem Boot waren, fand ich gar nicht witzig. Der Kerl ist gefährlich und sein Boot nennt sich Polaris!

© Harald Schwack 2007